Was ist eine Web-App?
Eine Web-App ist ein Programm, das im Browser läuft und dort echte Arbeit erledigt: Daten erfassen, suchen, auswerten, freigeben. Anders als eine Website, die Inhalte zeigt, arbeitet man mit ihr – und anders als eine App aus dem Store muss sie nicht installiert werden, sondern wird über eine Adresse aufgerufen.
Der Unterschied zur Website
Die Grenze verläuft dort, wo aus Lesen Arbeiten wird. Eine Website informiert: Leistungen, Kontakt, Beiträge. Eine Web-App verwaltet Zustände, die sich ändern – Aufträge, Termine, Stunden, Dokumente – und kennt dafür Benutzer mit unterschiedlichen Rechten. Technisch sind die Übergänge weich; praktisch merkt man den Unterschied daran, dass eine Web-App ohne Anmeldung sinnlos wäre, während eine Website ohne Anmeldung ihren Zweck erfüllt. Viele Projekte bestehen aus beidem: eine öffentliche Website für Interessenten und dahinter, hinter einer Anmeldung, die Anwendung für das Team.
Der Unterschied zur App aus dem Store
Eine Web-App wird über eine Adresse geöffnet und aktualisiert sich damit von selbst: Alle arbeiten sofort mit derselben Version, ohne Update im Store und ohne Prüfverfahren von Apple oder Google. Sie läuft auf Handy, Tablet und Rechner gleichermaßen, was den Aufwand für mehrere Systeme erspart. Wer sie wie eine App am Startbildschirm haben will, kann sie dort ablegen; sie lässt sich so bauen, dass sie auch bei schlechter Verbindung weiterläuft und später nachsendet. Auf Funktionen, die tief ins Gerät greifen – etwa Bluetooth-Zubehör oder Hintergrundstandort über Stunden –, kommt eine Web-App aber nur eingeschränkt zu. Genau dann, und nur dann, wird eine native App zum Thema.
Wann eine Web-App die richtige Wahl ist
Sie passt fast immer, wenn mehrere Personen an denselben Daten arbeiten, wenn Büro und Außendienst dasselbe System brauchen und wenn schnell und laufend Änderungen kommen sollen. In unseren Projekten ist sie deshalb der Standardfall: Angebots- und Auftragssysteme, Kundenportale, Terminbuchungen, Zeiterfassung. Gegen eine Web-App spricht wenig – außer der Sonderfall Gerätezugriff und der Wunsch, im Store gefunden zu werden.
Häufige Fragen
Braucht eine Web-App Internet?
Für die Anmeldung und den Abgleich ja. Der Rest lässt sich so bauen, dass Eingaben auch ohne Verbindung möglich sind und später automatisch nachgesendet werden – wichtig etwa im Keller oder Lager.
Ist eine Web-App sicherer oder unsicherer als eine installierte Software?
Weder noch, es hängt von der Umsetzung ab. Vorteil der Web-App: Sicherheitsaktualisierungen greifen sofort für alle, weil nur der Server aktualisiert wird. Voraussetzung sind Verschlüsselung, Rollen mit Rechten und eine Mehr-Faktor-Anmeldung.
Passt das zu Ihrem Vorhaben?
Im kostenlosen Erstgespräch sagen wir Ihnen, was in Ihrem Fall sinnvoll ist – auch dann, wenn die Antwort lautet, dass Sie weniger brauchen als gedacht.
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