Digitalisierung scheitert selten an der Technik
Sie scheitert daran, dass niemand genau weiß, wo die Zeit hingeht und welcher Schritt sich zuerst lohnt. Genau das erarbeiten wir an einem Tag – mit Ihren Abläufen, nicht mit Best-Practice-Folien.
Auf einen Blick
- Für wen
- Geschäftsführung und Teams in Klein- und Mittelbetrieben
- Format
- Inhouse, bei uns in Wien oder online
- Dauer
- Halbtag oder Ganztag
Das können die Teilnehmenden danach
- Die eigenen Abläufe erfassen und Zeitfresser benennen
- Beurteilen, welche Aufgaben sich automatisieren lassen
- Aufwand und Nutzen einer Maßnahme grob einschätzen
- Eine priorisierte Liste mit ersten Schritten mitnehmen
Diese vier Punkte hören wir fast immer zuerst
Wenn Sie sich in mindestens zweien wiederfinden, lohnt sich ein Gespräch – auch wenn am Ende herauskommt, dass Sie nichts ändern müssen.
Alle sagen digitalisieren – niemand sagt was
Der Begriff ist so groß, dass er nichts bedeutet. Solange nicht klar ist, welcher Ablauf gemeint ist, passiert nichts.
Software wurde gekauft und nie genutzt
Ein Werkzeug ohne vorherige Analyse löst selten ein Problem. Es kommt dazu, statt etwas zu ersetzen – und wird deshalb ignoriert.
Niemand weiß, wo die Zeit wirklich hingeht
Gefühlt frisst alles Zeit. Was tatsächlich wie lange dauert, hat selten jemand gemessen – und ohne Messung wird an der falschen Stelle optimiert.
Die Angst, das Falsche zu kaufen
Nachvollziehbar, denn Fehlinvestitionen sind teuer. Das Ergebnis ist oft Stillstand, der auf Dauer noch teurer wird.
Genau hier setzen wir an
Digitalisierung scheitert selten an Technik, sondern daran, dass niemand weiß, wo anzufangen ist. Der Workshop macht die eigenen Abläufe sichtbar und ordnet sie nach Aufwand und Nutzen.
Abläufe sichtbar machen
Wir zeichnen gemeinsam auf, wie Arbeit tatsächlich durch Ihren Betrieb läuft – nicht wie sie laufen sollte. Die Umwege stehen dann auf dem Papier.
Nach Aufwand und Nutzen sortieren
Jeder gefundene Punkt bekommt eine grobe Einschätzung: Was kostet die Änderung, was bringt sie pro Monat. Manches fällt dabei durch – das ist der Sinn.
Mit dem Kleinsten anfangen
Sie gehen mit ein bis zwei Schritten heraus, die diese Woche machbar sind. Ein Zehn-Punkte-Plan bleibt liegen, zwei Punkte werden erledigt.
Wie der Workshop abläuft
Wir starten mit einer einfachen Übung: Jeder Teilnehmende beschreibt seinen typischen Tag und markiert, was sich wiederholt. Daraus entsteht eine Landkarte der Abläufe, in der die Übergaben zwischen Personen und Systemen sichtbar werden – dort sitzen die meisten Verluste. Anschließend bewerten wir jeden Punkt gemeinsam nach zwei Fragen: Wie oft passiert das, und wie lange dauert es. Das ergibt eine Rangfolge, die nicht auf Meinung beruht, sondern auf Häufigkeit mal Dauer. Zum Schluss ordnen wir den obersten Punkten mögliche Lösungswege zu – manchmal Software, oft aber eine Absprache, eine Vorlage oder das Weglassen eines Schritts.
Warum die billigste Lösung oft die beste ist
In fast jedem Workshop stellt sich heraus, dass ein Teil der Zeitfresser ohne jede Software verschwindet: ein Formular, das niemand mehr braucht, eine Rückfrage, die durch eine bessere Vorlage entfällt, ein Bericht, den seit Jahren niemand liest. Diese Erkenntnisse sind unspektakulär und kosten nichts. Wir suchen sie bewusst zuerst, bevor über Anschaffungen gesprochen wird. Ein Beratungsunternehmen, das seine Software verkaufen will, überspringt diesen Teil – wir halten uns hier länger auf, weil es Ihr Geld spart.
Was Sie mitnehmen
Am Ende steht ein Dokument, das nicht von uns geschrieben wurde, sondern von Ihrem Team: die Landkarte Ihrer Abläufe, die Rangfolge der Zeitfresser und je Punkt ein möglicher erster Schritt mit grober Aufwandseinschätzung. Weil es aus dem Team kommt, wird es auch getragen – das ist der Unterschied zu einem Beratungsbericht, der nach zwei Wochen in der Ablage liegt. Wenn Sie danach Unterstützung bei der Umsetzung wollen, gerne. Notwendig ist es nicht.
Förderungen für Weiterbildung und Digitalisierung
Für Weiterbildung und Digitalisierungsvorhaben gibt es in Österreich regelmäßig Förderprogramme – über die Wirtschaftskammer, den waff, das AMS oder Landesförderungen, je nach Bundesland, Betriebsgröße und Zeitpunkt. Wir sind keine Förderberatung, weisen aber auf infrage kommende Programme hin und stellen Unterlagen so bereit, dass sie den üblichen Anforderungen genügen. Was aktuell verfügbar ist, prüfen Sie am besten direkt bei der jeweiligen Stelle.
Der teuerste Zeitfresser war ein Formular
Typisches Szenario: Handelsbetrieb mit 12 Mitarbeitern
Ausgangslage
Die Geschäftsführung wollte eine neue Software anschaffen, war sich aber unsicher, welche.
Unsere Lösung
Im Workshop zeigte die Ablauf-Landkarte, dass der größte Zeitverlust bei einer doppelten Erfassung zwischen zwei Abteilungen lag – behebbar durch eine Absprache, nicht durch Software.
Ergebnis
Die Anschaffung wurde verschoben, der eigentliche Engpass in zwei Wochen gelöst. Die Software kam später – für ein anderes, klar benanntes Problem.
Konstruiertes, anonymisiertes Szenario zur Veranschaulichung – keine benannte Kundenreferenz.
Antworten auf das, was Sie sich gerade fragen
Noch offene Punkte? Schreiben Sie uns – wir antworten ehrlich und ohne Verkaufsdruck.
Nein. Bringen Sie die Menschen mit, die die Arbeit tatsächlich machen. Alles Weitere entsteht im Workshop.
Eine Mischung aus Entscheidungsebene und operativer Ebene. Ohne die Praxis fehlen die echten Umwege, ohne die Entscheidungsebene bleibt das Ergebnis folgenlos.
Nur wenn sie gebraucht wird, und wir sagen auch, wenn ein Standardprodukt besser passt als eine Eigenentwicklung. In vielen Workshops ist das Ergebnis, dass zunächst gar nichts gekauft werden muss.
Ein Halbtag reicht für einen Bereich, ein Ganztag für einen ganzen Betrieb bis etwa 20 Personen. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir im Vorgespräch.
