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Software

Individualsoftware oder Standardsoftware?

Standardsoftware ist ein fertiges Produkt, das viele Unternehmen gleich nutzen – schnell verfügbar, günstig im Einstieg, dafür in fremde Abläufe gegossen. Individualsoftware wird für einen Betrieb gebaut und bildet dessen Abläufe ab, kostet dafür mehr Vorlauf. Die Entscheidung hängt weniger am Preis als daran, ob Ihre Abläufe Ihr Wettbewerbsvorteil sind oder nur Verwaltung.

Wann Standardsoftware die richtige Wahl ist

Bei allem, was in jedem Betrieb gleich funktioniert: Buchhaltung, Lohnverrechnung, E-Mail, Office. Hier gibt es erprobte Produkte, die gesetzliche Änderungen mitpflegen – das würde niemand nachbauen wollen. Ebenso bei Standardprozessen ohne Eigenheiten, etwa einem klassischen Onlineshop. Wir raten in diesen Fällen ausdrücklich zur Standardlösung; unsere Aufgabe ist dann höchstens, sie sauber einzurichten und anzubinden.

Wann sich eine eigene Lösung rechnet

Sobald Ihr Ablauf der Grund ist, warum Kunden bei Ihnen kaufen, und die Standardlösung ihn nicht abbildet. Typische Anzeichen: Sie zahlen monatlich für ein Produkt, dessen Kern Sie nicht nutzen, und führen daneben Excel-Listen für den Teil, der wirklich zählt. Oder Sie bezahlen für Benutzer und Module, die seit Jahren niemand öffnet. Oder Ihr Team arbeitet in drei Systemen, zwischen denen jemand täglich Daten überträgt. Dann ist die Rechnung nicht Lizenz gegen Projektpreis, sondern Projektpreis gegen die Summe aus Lizenzen, Workarounds und verlorener Zeit.

Der Mittelweg, der oft übersehen wird

Selten ist es eine Entscheidung für alles oder nichts. Häufig bleibt die Standardsoftware, wo sie gut ist, und die Eigenentwicklung übernimmt genau den Teil, der fehlt – verbunden über eine Schnittstelle. Buchhaltung bleibt, Auftragsabwicklung wird eigen. So bleibt der Aufwand überschaubar, und Sie behalten die Vorteile beider Seiten. In den meisten unserer Projekte ist das der Weg, nicht der Neubau der ganzen Systemlandschaft.

Häufige Fragen

Ist Individualsoftware nicht immer teurer?

Im Einstieg meist ja, in der Summe oft nicht. Bei Standardsoftware zahlen Sie laufend pro Benutzer, bei Eigenentwicklung einmal für die Erstellung und danach für Betrieb und Weiterentwicklung. Wo der Punkt liegt, ab dem sich die Rechnung dreht, hängt an Benutzerzahl und Laufzeit – das rechnen wir vor dem Projekt gemeinsam durch.

Was passiert, wenn wir stark wachsen?

Eigene Software wächst mit, weil Sie entscheiden, was gebaut wird. Bei Standardsoftware wachsen die Lizenzkosten mit, während sich am Funktionsumfang nichts ändert. Umgekehrt kann eine Standardlösung im Wachstum entlasten, wenn Ihre Abläufe branchentypisch bleiben.

Passt das zu Ihrem Vorhaben?

Im kostenlosen Erstgespräch sagen wir Ihnen, was in Ihrem Fall sinnvoll ist – auch dann, wenn die Antwort lautet, dass Sie weniger brauchen als gedacht.

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