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Was ist Performance Marketing?

Performance Marketing bezeichnet Werbung, die an einem messbaren Ergebnis beurteilt wird – meist an Anfragen, Buchungen oder Käufen, nicht an Reichweite. Jede Maßnahme bekommt eine Kennzahl, und was die Kennzahl nicht erreicht, wird geändert oder gestoppt.

Der Unterschied zur klassischen Werbung

Ein Inserat in einer Zeitung erreicht Leser; wie viele davon angerufen haben, weiß niemand. Beim Performance Marketing ist der Weg von der Einblendung über den Klick bis zur Anfrage nachvollziehbar. Damit ändert sich die Frage: Nicht „Wie viele haben uns gesehen?“, sondern „Was hat eine Anfrage gekostet, und was ist sie uns wert?“. Erst diese zweite Frage macht Werbung planbar, weil man sie gegen den Wert eines Auftrags rechnen kann.

Was dazugehört

Drei Teile, die zusammen funktionieren müssen. Erstens der Kanal, der Besucher bringt – meist Suchanzeigen, weil dort Menschen mit konkretem Bedarf suchen. Zweitens die Zielseite, die aus Besuchern Anfragen macht: ein Anruf-Knopf, ein kurzes Formular, eine Seite, die genau die gestellte Frage beantwortet. Drittens die Messung, die jede Anfrage ihrer Quelle zuordnet. Fehlt der dritte Teil, ist es kein Performance Marketing, sondern Werbung mit Statistik.

Die Kennzahlen, auf die es ankommt

Kosten pro Anfrage sind die wichtigste Zahl im Alltag: Sie sagt, ob sich der Kanal rechnet. Dazu kommt, wie viele Anfragen zu Aufträgen werden – zwei teure Anfragen, aus denen Aufträge entstehen, sind besser als zehn billige ohne Abschluss. Klicks, Impressionen und Klickrate sind Zwischengrößen; sie erklären Veränderungen, taugen aber nicht als Ziel. Wer danach steuert, optimiert auf Aufmerksamkeit statt auf Umsatz.

Häufige Fragen

Ist Performance Marketing dasselbe wie Google Ads?

Nein. Google Ads ist ein Kanal, Performance Marketing die Arbeitsweise. Sie lässt sich auch auf soziale Netzwerke, Newsletter oder die eigene Website anwenden – überall dort, wo sich ein Ergebnis messen lässt.

Funktioniert das auch bei kleinen Budgets?

Ja, mit einer Einschränkung: Unterhalb einer gewissen Menge an Klicks sammelt ein Konto zu wenige Daten, um zu lernen. Dann ist es besser, das Budget auf wenige Suchbegriffe und ein kleines Gebiet zu konzentrieren, statt es breit zu streuen.

Passt das zu Ihrem Vorhaben?

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